Wieviel Arbeit steckt in einer Lampe? Teil II

Hey liebe Lampianer und Lampianerinnen,

heute erkläre ich euch im zweiten Teil der Serie welche Arbeiten im Hintergrund ablaufen müssen, damit ihr eine Lampe von mir kaufen könnt und dass auch alles seinen rechten Weg geht.

Am Anfang steht – die Recherche. Bevor ich überhaupt einen Shop eröffnen konnte, wollte ich mich natürlich genauestens informieren, was ich alles beachten muss. Dafür gibt es im Internet sehr viele nützliche Tipps und einige gute Websiten, die einem durch den Gründungsprozess führen. Für mich kam zu Beginn erstmal nur die Kleinunternehmerschaft in Frage, da die einen geringeren Aufwand bedeutet und mein Shop langsam wachsen kann. Hierbei sei schon gesagt, dass es offiziell im Steuerrecht gar nicht die Bezeichnung „Kleinunternehmen“ gibt, es unterscheidet sich nur durch den jährlichen Umsatz!

Nach aller Recherche war der erste Schritt dann der Gang zur Gewerbeanmeldung, dies ist ein einfacher Vorgang. Man geht hin, beschreibt was man hauptsächlich macht, bezahlt seine Gebühren und bekommt dann dafür die Anmeldung. Und wieder ein wichtiger Hinweis: Alle, die etwas produzieren, um es zu verkaufen, müssen ein Gewerbe anmelden! Das kann sonst ganz schönen Ärger geben und den wollte ich unbedingt vermeiden.

Voller Euphorie fuhr ich nach Hause und ging natürlich direkt ins Internet, um meinen Shop zu eröffnen. Hier fügte ich eine Beschreibung ein, lud Bilder hoch und begann die ersten Artikel einzustellen. Aaaber an dieser Stelle benötigt ihr natürlich mit das wichtigste im Onlinehandel – die AGB, die Widerrufsbelehrung und ein Impressum. Während das Impressum noch einfach und selbstständig zu erstellen ist, wird es bei den anderen beiden schon echt tricky, sofern man nicht etwas gesetzesaffin ist. Da ich vor diesem ganzen Rechtskram guten Respekt hab und ich meinen Shop von Anfang an rechtssicher haben wollte, investierte ich also auch hier wieder ein wenig Geld.
Noch während ich also das alles so zusammenstellte, kam die nächste Bremse – das Finanzamt. Natürlich benötige ich eine Steuernummer und auf diese musste ich mehrere Wochen warten!
Während der Wartezeit steht aber die Maschinerie nicht still. Es galt sich in der Handwerkskammer, in der Handelskammer und bei der Berufsgenossenschaft anzumelden. Auch hier zahlt man beim einen oder anderen wieder einen Beitrag.

Ich erstellte mir in der Zeit außerdem noch Rechnungsvorlagen, die Einnahmen-Ausgaben-Tabelle, meine Preiskalkulationstabelle, meine Vorratstabelle mit Produktnummern und andere hilfreiche Listen und Tools, damit ich den Überblick behalte.

Als nächstes musste ich mich um Versandkartons kümmern und auch hier wieder – oh schreck – eine Anmeldung bei einem dualen Entsorgungssystem wurde fällig (natürlich gegen Gebühr!). Ich benötigte außerdem noch Verpackungsmaterial und Klebeband und entwarf mir hübsche Produktetiketten.

Mein nächstes To-Do war die Erstellung einer Website (hier befindet ihr euch gerade 😉 ), die möchte natürlich sowie alle anderen Internetpräsenzen immer auf dem Laufendem gehalten werden und so befindet sie sich im stetigen Wandel..
Genauso wichtig war mir, meinen Shop und mich bei den großen Social Media Netzwerken Facebook, Instagram und Pintetest zu zeigen. Das hat sich mittlerweile als großer Zeitfaktor meiner Arbeit erwiesen, da ich ja hier vieles posten möchte und das auch alles geupdatet werden muss. Immerwieder finden Rabattaktionen statt, die man promoten sollte.

Zwischendrin poste ich natürlich gerne neue Blogartikel, die zwar nicht unbedingt für den Shop notwendig sind, doch ich möchte euch gerne Einblicke zeigen!

Wer nach dem Lesen des Artikels noch genau blickt, was es alles zu tun gibt – Hut ab, du bist dafür geschaffen. Ich behelfe mir stetig mit To-Do-Listen und hake diese mit Freuden ab.
Auch wenn es vielleicht ein großer Aufwand ist, lohnt sich doch jede einzelne Sekunde, die ich dafür aufbringe, da ich es mit meinem ganzen Herzen und meiner gesamten Leidenschaft tue!

Der nächste Schritt auf meinem Weg zu meinem „Lamperium wird sein, im nächsten Jahr Märkte und Messen zu besuchen, auf denen ich vielleicht einen von euch treffe?!
Begleitet mich auf dieser Reise in meiner kommenden Blogserie „Messevorbereitung – Märkte 2019 ich kommee!“

Bis dahin leuchtet hell,
eure Anne

Wieviel Arbeit steckt eigentlich in einer Lampe? Teil I

Oft werde ich gefragt, wie sich der Preis meiner Lampen zusammen setzt. Die Leute sind der Meinung, dass es ja eigentlich nur aus Materialkosten und etwas zusammenbasteln besteht. Dass weitaus mehr Arbeit dahinter steckt, möchte ich euch heute zeigen!

Alles beginnt mit der Idee in meinem Kopf. Manchmal suche ich gezielt nach Inspiration, manchmal sehe ich Sachen, die eine Idee auslösen und manchesmal schießt es mir einfach in den Kopf 😉
In jedem Falle muss die Idee entwickelt werden. Dazu skizziere ich mir zunächst die Idee in mein Skizzenbuch. Das ist ein ziemlich wichtiges Buch, denn ab und an verwerfe ich im ersten Moment eine Idee, die ich später im Buch wieder finde.
Oft kommt es vor, dass mir beim skizzieren wieder neue Eingebungen kommen und auch diese muss ich zu Papier bringen und weiter entwickeln.

Im nächsten Schritt zeichne ich den Entwurf in einem Programm am Computer. Ich zeichne die Lampe als platte 2D Zeichnung, woraus eine Laserdatei wird. Dabei muss ich genau überlegen, wie die Lampe später zusammen gebaut werden soll – sprich die Konstruktion. Gibt es ein Stecksystem, wird sie geklebt, wird sie geschichtet? Irgendwie muss aus den einzelnen 2D-Teilen eine 3D Lampe entstehen.

Die platte 2D Zeichnung und das erste Modell hängen eng zusammen in der Entwicklung.

In diesem Schritt ist ebenfalls der Modellbau super wichtig! Wenn ich einmal die Lampe als Modell baue, merke ich schon, an welchen Stellen es zu Problemen kommen kann. Ich merke aber vor allem, wie die Lampe am Ende wirken wird und wo man sie am besten im Raum platzieren kann! Hier stimme ich Kleinigkeiten, die mir im Modellbau klar werden nochmal mit der Laserdatei ab.

Als nächstes heißt es Geduld beweisen! Ich schicke meine Laserdatei an den Laserservice. Der besorgt sich tolles Material und laserschneidet meine Sachen. Weil der das ständig tut, hat er viel Erfahrung und liefert immer eine tolle Qualität ab. Früher habe ich selber gelasert, aber das ist nie so schön geworden und es ist auch sehr zeitaufwendig.

Nach ca. 2 Wochen bekomme ich ein Paket, auf das ich dann immer sehr gespannt bin. Ich packe das geschnittene Material aus und baue nun also den Prototyp zusammen. Das finde ich immer am aufregendsten. Ich kann dann die ersten Bilder knipsen und sehe, was für tolle Schatten die Lampe wirft. Auch in diesem Schritt merke ich immer, wo es noch Schwächen am Entwurf gibt.

Prototyp. Das aufregende erste Zusammenbauen des neuen Entwurfs!

Jetzt überlege ich mir Lösungen für die aufgekommenen Probleme, korrigiere die Laserdatei und schicke es erneut an den Laserservice – wieder waaarten, Paket auspacken, Lampe zusammen bauen, freuen!

Hier funktioniert diese Art des Stecksystem noch nicht und muss optimiert werden!

Im besten Fall ist die Lampe nun soweit, dass ich zufrieden bin und sie online gehen kann.

Dafür muss ich zunächst Bilder machen. Ich hänge die Lampe also auf, schließe sie an und knipse ein paar Bilder. Im Moment findet das bei mir zu Hause statt! Ich mache Nahaufnahmen und Gesamtaufnahmen aber auch Aufnahmen im Kontext, also zum Beispiel mit Esstisch oder Schreibtisch, sodass man einen Größenbezug hat und sieht wie sie wirkt.

Dann überlege ich mir eine Produktbeschreibung. Wichtig ist dabei wie die Lampe sich anfühlt, woraus sie besteht, wie groß sie ist und all die Dinge, die man auf Bildern nicht gut rüber bringen kann. Natürlich will ich dem Kunden auch ein gutes Gefühl mitgeben und beschreibe, wie man sie am schönsten einsetzen kann.

Die Lampe geht nun online. Vorher habe ich den Preis kalkuliert! Wie ihr seht, habe ich an diesem Punkt schon viel Zeit, Geld und Arbeit investiert. Die Entwurfszeit ist natürlich die aufwendigste, aber lieber nehme ich mir hier ein bisschen mehr Zeit und bin am Ende mit meinem Produkt zufrieden und kann voll dazu stehen und erklären warum ich was wie gemacht habe.

Ich lasse für mein Lager noch ein paar Lampen lasern baue diese zusammen und Verpacke sie schon mal, sodass es beim Kauf dann schnell in den Versand gehen kann. Ich bin dabei sehr detailverliebt und versuche meine Päckchen hübsch zu verpacken und versehe den Karton mit dafür entworfenen Produktetikett.

Nun kauft jemand die Lampe, also schreibe ich eine Rechnung, drucke das Versandetikett und bringe es zur Post. Ich informiere den Kunden über die Sendungsverfolgung und daaaann hoffe ich auf eine Bewertung oder Anregungen und freue mich, wenn der Kunde zufrieden ist.

Hier seht ihr nun schon wieviel Arbeit in einer Lampe steckt. Um das ganze nicht ausufern zu lassen, erkläre ich euch in meinem nächsten Artikel, welche Hintergrundarbeiten noch zu machen sind!

 

Hinter den Kulissen Teil II – Behind The Scenes Part II

Hi ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, wie’s überhaupt dazu kommt, dass man einen Schwibbogen zusammen bauen kann. Also sollte das hier eigentlich Teil I zu dem Beitrag von letzter Woche sein.

Also zunächst braucht ihr ein Programm, mit dem man eine 2D Zeichnung als Vektoren anlegen kann. Es gibt verschiedenste Programme dafür, ich benutze dabei ein freies Programm, wenn ihr wissen wollt, welches Programm, schreibt mir eine Mail!  🙂

Als nächstes überlege ich mir das Thema und das Layout. Für den Londoner Schwibbogen dachte ich, es wäre doch ganz hübsch, wenn man alle Sehenswürdigkeiten bzw. eben die typischen London Symbole sehen würde.

Ich suchte daraufhin Bilder, die sich eignen. Dabei muss man auf die Perspektive achten und auf die Größe der Bilder. Gerade bei Bildern mit verzerrte Perspektive, wirkt das als Schwibbogen oftmals irgendwie schief. Man muss bedenken, dass es am Ende ja nur die Konturen sind, die man sieht.

Als ich also alle Bilder ausgesucht hatte, habe ich diese in meine Programm geladen und auf die richtige Größe skaliert. Dann zog ich die Bilder hin und her und probierte aus, welche Komposition am Besten aussieht.

Dann beginnt die wirklich zeitaufwendigste Arbeit. Man muss die Konturen der Bilder nachziehen. Alles was geschnitten oder graviert werden soll. Hierbei muss man aufpassen, dass es nicht zu filigran wird, da der Laser zwar sehr fein arbeiten kann, es jedoch Grenzen gibt! Zu enge Gravur wirkt sehr dunkel, zu dünn geschnittene Teile zerbrechen unter Umständen. Vieles lernt man auch mit der Zeit und beachtet es dann bereits beim Zeichnen.

>> Deshalb haben meine Produkte bei ihrer Kennzeichnung immer eine Versionsnummer! <<

 

Wenn die Zeichnung fertig ist, kann man die Konturenbilder nochmals zurecht ziehen. Anfangs habe ich die Teile dann bei einem Selbst-Laserserivce gelasert. Das ist aber wiederrum sehr zeitaufwendig und, dadurch würde der Schwibbogen am Ende sehr teuer werden. Deshalb habe ich mittlerweile einen Laserservice aus Berlin, der tolle Qualität bietet! Wenn ihr wissen wollt, welcher, schreibt mir eine Mail!  🙂

Ich hoffe, euch hat der kleine Einblick gefallen, ich freue mich sehr über Feedback und Ideen, worüber ich euch noch erzählen kann.

 

Eure Anne

Endlich! Schwibbogen!

Hallo Ihr Lieben,

jetzt da es langsam wieder kälter und zeitig dunkel wird, braucht man doch zu Hause eine gemütliche warme Atmosphäre! Was kann da besser helfen als ein toller Schwibbogen?! Jaaaaa, ich weiß, es ist ja gerade erst September und die meisten trauern noch dem Sommer hinterher…
Und neeein, ich mag auch noch keine Lebkuchen Ende August im Supermarkt stehen sehen…ABER ich möchte euch zum einen dieses tolle Exemplar vorstellen: der Schwibbogen Modell ‚London‘ – mit den absolut tollsten Attraktionen, die es in London zu sehen und zu erleben gibt! Ich finde im Übrigen, dass der Schwibbogen auch jetzt schon im Fenster oder auf der Anrichte stehen kann, da er sich doch mit seiner Weihnachtlichkeit dezent zurück hält!
Für London-Fans wie mich ist er ein absolutes Must-Have und er eignet sich übrigens auch als Geschenk ganz toll!

Da ich den Schwibbogen schon vor 2 Jahren hergestellt habe, konnte ich ihn mittlerweile gut optimieren, sodass man ihn nicht weghauen muss, falls mal eine Lampe kaputt geht, sondern einfach reparieren kann. Ich bin weiterhin für Verbesserungsvorschläge offen!

Zum Schwibbogen geht’s hier entlang!

 

Erstes Design – Spirallampe

Das erste Design, dass ich dir vorstellen möchte ist die Spirallampe. Sie besteht aus zwei Spiralen die in einander und gegeneinander verdreht worden sind. Durch diese elastische Struktur wippt die Lampe, sobald man sie berührt. Sie wirft außerdem einen tollen Schatten an die Wand. Am Besten sieht sie aus, wenn du sie tief über den Esstisch hängst!

Hier kannst du dir die Lampe nach Hause holen!

Willkommen!

Hey ihr Lieben,

willkommen auf meiner Website! Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich heiße Annekatrin, bin 28 Jahre alt und komme aus Dresden.
Aufgrund meiner Begeisterung für Design und dem ständigen inneren Drang etwas mit meinen Händen selber herzustellen, erwuchs bei mir die Idee Lampen zu designen und mit der Welt zu teilen. Also überlegte ich mir zunächst, wo möchte ich verkaufen und wie möchte ich verkaufen. Ich entschied mich den Marktplatz DaWanda zu nutzen, denn der bietet sehr viele Vorteile für Neueinsteiger und Kleinunternehmer. Ich erledigte also alle Amtswege, überlegte mir einen Namen und ein Logo, erstellte einen Shop und eine Website und schon kann’s losgehen!

Ich freue mich immer gern über euer Feedback!

Viel Spaß beim Lesen und Stöbern

eure Anne